Rollenspiel Veloweg Hasental
Rollenspiel Veloweg Hasental
1. Weshalb haben Sie das Modul Umweltmediation gewählt? Wurden diese Erwartungen erfüllt?
In erster Linie habe ich das Modul gewählt, weil es eine
Abwechslung zu den anderen Fächer bietet. Ich finde es wichtig, wenn man sich
im Studium auch «Softskills» aneignet und nicht nur Fachwissen. Und zusätzlich
finde ich es sehr wichtig, wenn man weiss, wie man einen Konflikt angeht.
Gerade im Bereich Umwelt kommt es immer wieder zu Konflikten mit Ämtern und ich
gehe davon aus, dass ich in meiner Beruflichen Zukunft sicher mal bei so einem
Konflikt dabei sein werde. Das Modul hat meine Erwartungen erfüllt. Ich fand es
gut zu sehen, dass es diese unterschiedlichen Phasen gibt und halt einfach
generell mal so eine Mediation selbst zu spielen.
2. Haben Sie aufgrund der bis jetzt im Modul Umweltmediation
gemachten Erfahrungen Ihr Konfliktverhalten bereits verändert? Falls ja – wie
äussert sich diese Veränderung? Falls nein – hat das Modul Ihr bisheriges
Verhalten bestätig
Persönlich habe ich gelernt, wie wichtig es ist der anderen Person zuzuhören und ausreden zu lassen. Dies versuche ich im Alltag jetzt viel mehr anzuwenden. Zusätzlich versuche ich mich öfters in Ich-Botschaften auszudrücken und habe dies auch mit meinem Partner besprochen, wie wichtig es ist auf dieser Eben zu kommunizieren. Somit verstehen wir und in manchen Situationen auch besser 😉.
Liebe Andrea
AntwortenLöschenDie praxisorientiere Haltung und der Bezug zum Arbeitsleben sehe ich total. Dieser deckt sich auch mit meiner Einschätzung. Auch sehe ich dieses Modul als sehr gute Abwechslung zu den anderen Modulen.
Schön, dass du auch mehr Ich-Botschaften formulieren möchtest. Dieses Konstrukt empfinde ich persönlich als etwas überladen, sodass ich es im Alltag akti anwenden möchte. Dennoch toll, wenn es für dich passt.
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenLiebe Andrea,
AntwortenLöschenIch beschreibe dir ein paar Attribute, welche mir zu deiner Mediation in den Sinn gekommen sind: sympathisch, konkret, sachlich & neutral.
Nach einem ganz anderen Mediations-Style ist es dir gelungen, einen neuen roten Faden zu erstellen. Die zuvor erwähnten Interessen hast du in Themen gegliedert und durch paraphrasieren die Haltung aller Parteien nochmals zusammengetragen.
Ein angeborenes Mediationstalent?
Ich fühlte mich in der Rolle als Stadtverwaltung (Abteilung Bau) sehr ernst genommen, die Rückfragen zur allgemeinen Haltung (langfristige Lösungen zu finden) empfand ich als sehr wichtig.
Heutiger Eintrag:
Zu deiner Haltung betreffend Modulwahl, kann ich mich dir anschliessen. Es ist so erfrischend frei reden & schreiben zu dürfen. :) Was das zuhören angeht, steht mir noch ein weiter Weg zuvor. Gedanken zur allgemeinen Implementierung von Ich-Botschaften hatte ich noch nie, danke dass du dein privates Erlebnis mit uns geteilt hast.
Liebe Grüsse,
Nicole
Hallo Andrea
AntwortenLöschenDeine Anreize das Modul zu wählen, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Leider hattest du nur wenig Zeit die Mediation zu führen. Du hast jedoch einen ganz anderen "Schwung" in die Mediation gebracht. Ich fand es sehr gut wie du dabei vorgegangen bist. Es war ein Vorgehen wie es in Büchern beschrieben wurde, jedoch wurden die Themen, Interessen etc. nicht künstlich erfragt. Das hast du aus meiner Sicht sehr gut gemacht. Du hast die gemachten Statements jeweils gut paraphrasiert und zusammengefasst.
Die Interessen, Themen meiner Rolle konnte ich ein bisschen weniger gut darstellen, da die Stadtverwaltung mehr zu Wort gekommen ist.
Viele Grüsse
Leana
Liebe Andrea
AntwortenLöschenDein Blog freut mich ausserordentlich! Nur schon die Begründung für die Modulwahl hat mich gefreut, aber auch, dass Du die Ich-Botschaften wirklich aktiv im Alltag verwendest und Dir vorgenommen hast mehr zuzuhören.
Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass einiges davon wohl wirklich in Deinen Alltag einfliessen wird, aber es lohnt sich, sich auch immer wieder aktiv daran zu erinnern. Ich merke das jedenfalls nun jedes Jahr, wenn ich dieses Modul unterrichte.....ich habe mir deshalb im Herbst sogar in der Agenda eingetragen, besser zuzuhören. Einfach so an zufällig gewählten 2 Tagen, damit ich mich wieder daran erinnere. Wenn dann eine gute Freundin mit einem Problem anruft, gelingt mir das dafür auch ab und zu mal ganz bewusst. Vielleicht hilft Dir das auch.
Vielen Dank Dir!
Liebe Grüsse
Petra